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    Gesundheit in Brasilien

    erlebe-brasilien hat die Korrektheit der folgenden Informationen sorgfältig geprüft. Wir raten Ihnen aber immer dazu, selbst Kontakt mit einer medizinischen Instanz, die auf Tropen spezialisiert ist, aufzunehmen, um sich fachkundig beraten zu lassen und sich über aktuelle Entwicklungen zu informieren.

     

    Impfungen

    Verpflichtend: Reisende, die aus einem Gelbfiebergebiet (Afrika oder aus einem anderen südamerikanischen Land) kommen, müssen für die Einreise nach Brasilien eine gültige Impfung gegen Gelbfieber vorweisen. Nehmen Sie daher unbedingt Ihren gelben Impfpass mit auf die Reise. Beachten Sie, dass die Impfung mindestens 10 Tage vor Abreise stattfinden muss.

    Reisende in Apotheke

    Bleiben Sie unterwegs gesund

    Weiterhin werden folgenden Impfungen empfohlen:
    DTP (Diphtherie, Tetanus Polio) und Hepatitis A.

    Malariaschutz ist nötig wenn Sie das Pantanal oder das Amazonasgebiet besuchen. Informieren Sie sich am besten rechtzeitig vorher bei Ihrem Hausarzt oder einem Tropeninstitut über die nötige Malariavorsorge.

    Detaillierte Informationen zum Thema Gesundheit finden Sie auf den Webseiten der Charite und Fit for Travel.

    Was ist:

    Gelbfieber (Febris Flava):
    Ist eine tropische Viruserkrankung. Diese Krankheit kommt in tropischen Regionen Afrikas und in Südamerika vor. Die wichtigsten Symptome sind Fieber, Magendarmblutungen, verminderte Nierenfunktion, Leberentzündung mit Gelbsucht. Die Ursache von Gelbfieber, der Arbovirus, wir von Mücken übertragen.

    DTP Impfung (Diphtherie, Tetanus und Poliomyelitis):
    Diphtherie-Bakterien befallen in der Regel die Schleimhäute im Mund, Rachen und Kehlkopf und werden durch Tröpfchen- und Schmierinfektion übertragen.
    Tetanus-Bazillen gelangen häufig über Wunden in den Körper. Sie blockieren die motorischen Nervenendungen und führen zu krampfhaftes Starren der Muskulatur.
    Poliomyelitis (Kinderlähmung) ist eine Virus-Erkrankung bei der es durch den Befall des Zentralnervensystems zu Lähmungen kommen kann.

    Die DTP-Impfung erhalten die meisten Deutschen in Ihrer Kindheit, sie sollte alle 10 Jahre aufgefrischt werden.

    Hepatitis A:
    Hepatitis A-Viren können über verunreinigtes Wasser und Essen in den Körper gelangen. Diese rufen eine akute oder chronische Leberentzündung hervor. Die Impfung bietet nach vollständiger Grundimmunisierung in der Regel einen mindestens 10-jährigen Schutz.

    Malaria:
    Ist die am weitesten verbreitete Tropenkrankheit und kommt auch in Brasilien vor (hauptsächlich im Amazonas und Pantanal). Malaria wird durch Stechmücken übertragen. Symptome sind Fieber und begleitende Kopf-und Gliederschmerzen. Malaria ist eine ernst zu nehmende Krankheit und kann im schlimmsten Fall tödlich enden.

    Dengue-Fieber:
    Dengue Fieber ist eine Viruserkrankung die durch tag- und nachtaktive Mücken übertragen wird. Die Symptome sind identisch mit denen von Malaria: Fieber, Kopf-und Gliederschmerzen. Beachten Sie zum Schutz auch die Vorbeugungsmaßnahmen zum Punkt Malaria.
    Informationen zu aktuellen Dengue-Fieber-Epidemien finden Sie auf den oben genannten medizinischen Webseiten oder beim Auswärtigen Amt.

    Zika- Virus:

    Der Zika-Virus wird von Stechmücken übertragen und geht mit Grippe-ähnlichen Symptomen sowie Hautausschlag oder Entzündungen der Augenbindehaut einher. In einigen wenigen Fällen ist bei Neugeborenen eine geistige Behinderung aufgetreten, wenn die Mutter zuvor am Zika-Virus erkrankt war. Der ursächliche Zusammenhang ist zwar nicht eindeutig bewiesen, dennoch sollten Schwangere auf nicht unbedingt nötige Reisen in die betroffenen Gebiete verzichten. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf den Seiten des Auswärtigen Amts.

    Vorbeugungsmaßnahmen:
    Tragen Sie abends und nachts helle Kleidung mit langen Ärmeln, lange Hosen und Socken
    Nutzen Sie für unbedeckte Hautbereiche ein insektenabweisendes Mittel (beispielsweise mit den Wirkstoffen DEET)
    Halten Sie Fenster und Türen mit Einbruch der Dämmerung geschlossen
    Schlafen Sie wenn möglich unter einem Moskitonetz
    Nach Ihrer Heimkehr:
    Wenn Sie nach Ihrer Rückkehr Fieber oder andere unklare Beschwerden haben suchen Sie unbedingt einen Arzt auf. Malaria kann auch noch Monate nach Ihrer Rückkehr aus Brasilien auftreten.

     

     

    Gesundheit vor Ort

    Touristin in Suco Bar

    Mit einem schwachen Magen verzichten Sie besser auf den fruchtigen Suco

    Jetlag
    Durch die relativ lange Flugzeit nach Brasilien und das damit verbundene überqueren mehrere Zeitzonen wird Ihre innere Uhr bzw. der Rhythmus von Schlafen und Wachen durcheinander gebracht. Die ersten Tage muss sich Ihr Körper an den neuen Rhythmus gewöhnen, weshalb Sie sich oft müde fühlen werden.
    Tipps zur Überwindung des Jetlags: Um sich möglichst schnell an den neuen Tagesrhythmus zu gewöhnen, können Sie sich mit Getränken wie Kaffee und Tee wach halten. Trinken Sie zudem viel Wasser. Nach Ankunft sollten Sie die ersten Tage ruhig angehen.

    Reisedurchfall:
    Wird durch verunreinigtes Wasser und Nahrungsmittel übertragen und ist ein häufiges Gesundheitsproblem auf Reisen.

    Beachten Sie folgende Tipps:
    • Trinken Sie Wasser/Fruchtsäfte aus versiegelten Flaschen und Dosen oder Wasser welches zuvor abgekocht bzw. gefiltert wurde.
    • Heißer Kaffee oder Tee, Wein in Flaschen bzw. abgefülltes Bier ist in der Regel kein Problem.
    • Verzichten Sie möglichst auf Eiswürfel oder Speiseeis.
    • Essen Sie nur frisch zubereitetes Essen, was gekocht oder durchgebraten ist. Essen Sie kein aufgewärmtes Essen.
    • Vermeiden Sie rohes bzw. halbgares Fleisch und verzichten Sie auf Lebensmittel die mit Mayonnaise hergestellt sind.
    • Essen Sie nur (selbst) geschältes Obst.

    Tipps zum auskurieren:
    • Trinken Sie viel in kleinen Mengen. Zum Ausgleich des Flüssigkeitsverlustes können Sie eine ORS-Lösung (Orales Rehydrations-Salz) in Wasser auflösen und einnehmen, damit Sie nicht “austrocknen”.
    • Es hilft oftmals auch Cola und Salzgebäck um den Flüssigkeits- und Salzverlust auszugleichen.
    • Nehmen Sie nur leichte Kost zu sich.

    Weitere Tipps für Ihre Gesundheit vor Ort:
    Nehmen Sie kleine Wunden in den Tropen ernst. Desinfizieren Sie sie und kleben Sie über Tag ein Pflaster drauf. Beobachten Sie die Wunde bis Sie verheilt ist.

    Denken Sie überall an eine Kopfbedeckung und Sonnenschutzcreme um einen Sonnenbrand oder Sonnenstich zu vermeiden. Auch wenn es bewölkt ist, ist die Sonne sehr intensiv.
    Nehmen Sie immer eine Flasche Wasser mit. Gerade auf langen Ausflügen in die Natur sollten Sie darauf achten genügend zu trinken.

    Wenn Sie regelmäßig Medikamente einnehmen müssen, nehmen Sie den Beipackzettel und eine englische Bescheinigung Ihres Arztes mit auf die Reise. Denken Sie auch daran, Ersatzmedikamente einzustecken, sodass Sie bei Verlust Ihrer Medikamente nicht in den örtlichen Apotheken nach einem passenden Mittel suchen müssen.